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Andreas F. Kipping, Jahrgang 1972, studierte Komposition, Kontrapunkt (Prof. Roland Kaber) und Orgel (Prof. Pierre Nimax Jun.), sowie Musikhistorik (im Nebenfach) am Conservatoire de la Musique in Luxembourg. Abschlüsse mit Auszeichnung erwirkte er in den Fächern Kontrapunkt, Satztechnik und Orgelimprovisation. Weiterbildung im Fach Orgelimprovisation genoss er bei den Herren Prof. Dr. hc. Franz Lehrndorfer, München (1928 - 2013), der als Improvisator, Domorganist an der Liebfrauenkirche zu München und Leiter der kirchenmusikalischen Abteilung der Musikhochschule München weltweiten Ruf genoss,  und Ludwig Ruckdeschel dem amtierenden Domorganisten an der größten Domorgel der Welt, im Hohen Dom zu Passau.

 

Erste Erfahrungen an der Orgel sammelte er schon im Alter von 9 Jahren, als er regelmäßig in seiner Heimatgemeinde "St. Theresia vom Kinde Jesu" in Neunkirchen / Siegerland die Werktagsmessen begleitete, und bei Bedarf den Organisten am Wochenende vertrat.  Die Improvisation war stets ein Thema, mit dem sich Kipping auseinandersetzte. Bereits mit 16 Jahren spielte er als Gastorganist am Münchner Liebfrauendom. Seit diesem Zeitpunkt entwickelte er Choralvorspiele, die vom typischen Gebrauchsmuster der Kirchenorganisten abwichen. So verarbeitete er die Themen mit frischer Rhythmik und suchte stets nach außergewöhnlichen Klangfarben, die ihm schon kleinere Orgeln zur Verfügung stellten. Auch übertrug er weltliche Werke auf die Kirchenorgel und interpretierte auf dem seriösen Instrument durchaus mal die "Alten Kameraden" von Teike, oder einen Strauß-Walzer.

 

Als erfolgreicher Hochzeitsorganist, mit mehr als 1.000 zufriedenen Brautpaaren (vorwiegend in Rheinland-Pfalz), hat er sich 2012 zu einer neuen Aufgabe hinreißen lassen, die ihn voll und ganz erfüllt. Seit jenem Jahr ist er als Theatre Organist tätig. Hier kommt ihm die Kunst der Stegreifinterpretation ganz besonders zugute. Aufgrund fehlender Noten müssen Theatre Organisten ihre Arrangements für das Instrument selbst erstellen, die Werke gewissermaßen neu orchestrieren. Er ist Botschafter der Theatre Organ (Theaterorgel), deren Musik er auch in Deutschland salonfähig machen möchte. Dabei bewegt er sich in den Genres Marsch, Operette und Musical, bis hin zu Schlager aus Swing, Pop & Rock sowie Filmmusik und präsentiert eine völlige andere Welt der allzu oft fehlinterpretierten (Pfeifen-) Orgel.

 

Im Jahr 2014 bespielte Andreas F. Kipping auch erstmals zwei originale WurliTzer Theatre Organs, darunter das stattliche Instrument in Berlin (4/16, Bj. 1929) und eine Privatinstallation (3/11) in Niedersachsen. Daneben unterhält er wichtige Freundschaften zu namhaften Theatre Organisten und empfing bereits einen Kollegen, der zu den Top Ten der US-amerikanischen Theatre Organ Szene gehört.

 

 

 

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